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ZWEI TECHNIKRÄUME, EINE GEOTHERMISCHE QUELLE: DIE ENERGIE-SYNERGIE VON TANKSTELLE UND AUTOWASCHANLAGE

Wie beheizt man eine Tankstelle und eine Autowaschanlage mit unterschiedlichen Anforderungen und Heizsystemen? In Arja vas sorgt das geothermische KRONOTERM-System mit 4 WPG-Wärmepumpen und 6 Erdsonden für Komfort der Kunden, Wärme für die Mitarbeiter und Schutz vor Vereisung — alles mit einheitlicher KSMpro-Regelung für maximale Effizienz und niedrige Betriebskosten.
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Eine Tankstelle und eine Autowaschanlage am selben Standort sind zwei Gebäude mit sehr unterschiedlichen Heizanforderungen.

Der Planer hat zwei Gebäude mit sehr unterschiedlichen Anforderungen zu einem einheitlichen System verbunden, das alles aus einer einzigen Energiequelle liefert:

  • Komfort für Kunden: Angenehme Temperaturen in den Servicebereichen der Tankstelle.
  • Fürsorge für Mitarbeiter: Konstante Wärme in Umkleiden und Sanitärräumen.
  • Spezifische Anforderungen der Autowaschanlage: Effiziente Beheizung des Arbeitsbereichs.
  • Sicherheit im Winter: Zuverlässiger Vereisungsschutz auf allen Bodenflächen.

Die Antwort war ein geothermisches KRONOTERM-System: 6 Erdsonden in 120 m Tiefe und insgesamt 4 KRONOTERM WPG-Wärmepumpen, verteilt auf zwei separate Technikräume.

Wenn zwei Gebäude völlig unterschiedliche Heizsysteme erfordern

Zwei funktional sehr unterschiedliche Gebäude aus einer gemeinsamen Quelle zu beheizen, ist keine einfache Aufgabe. Die Tankstelle benötigt eine angenehme Temperatur für Kunden in Bereichen, in denen sie sich aufhalten oder einkaufen. Das bedeutet Heizung und Kühlung über Gebläse Konvektoren, die leise, zuverlässig und unauffällig arbeiten müssen. Gleichzeitig muss in den Umkleiden und Sanitärräumen für die Mitarbeiter eine warme Fußbodenheizung sowie die Warmwasserbereitung gewährleistet sein.

Die Autowaschanlage stellt völlig andere Anforderungen. Der automatische Waschbereich benötigt Luftheizung über Ventilatoren, während die Bodenfläche im Winter vor Vereisung geschützt werden muss. Dies bedeutet eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung, die während der kalten Monate kontinuierlich läuft und gerade dann nicht ausfallen darf, wenn die Bedingungen am anspruchsvollsten sind.

All diese Funktionen mussten in ein einheitliches Regelsystem integriert werden, das beide Gebäude gleichzeitig abdeckt, ohne dass für jeden Technikraum eine separate Steuerung erforderlich ist.

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Eine geothermische Quelle für zwei Technikräume

Der Planer teilte das System in zwei separate Technikräume auf, die sich eine gemeinsame geothermische Quelle aus sechs Erdsonden teilen.

Im Technikraum der Tankstelle sind zwei WPG-Wärmepumpen mit einem 500-Liter-Pufferspeicher installiert. Diese beiden Geräte versorgen Heizung und Kühlung über Gebläse Konvektoren in den Kundenbereichen sowie die Fußbodenheizung in Umkleiden und Sanitärräumen der Mitarbeiter, alles im Heizkörperregime von bis zu 55 °C.

Im Technikraum der Autowaschanlage sind zwei KRONOTERM WPG-Wärmepumpen mit einem 200-Liter-Pufferspeicher installiert. Diese Geräte liefern die Luftheizung des Waschbereichs über zwei Ventilatoren sowie die Fußbodenheizung der Bodenfläche zum Vereisungsschutz im Winter.

Zusätzlich ist am Gebäude eine separate KRONOTERM Warmwasser-Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung installiert.

Das gesamte System mit allen vier Heizkreisen (zwei direkt, zwei mit Mischer) wird vom KSMpro-Regler gesteuert, der eine zentrale Überwachung beider Technikräume gleichzeitig ermöglicht.

Ein stabiles System, geringerer CO2-Fußabdruck, keine Kompromisse

Die Beheizung eines Gebäudes mit zwei derart unterschiedlichen Funktionen aus einer einzigen geothermischen Quelle ist ein Projekt, das präzise Planung und die richtige Ausrüstung erfordert. Das Ergebnis ist ein System, das alle Anforderungen ohne Kompromisse bei einzelnen Funktionen und ohne getrennte Energiesysteme für jedes Gebäude abdeckt.

Aus Sicht der Betriebskosten ist ein geothermisches System eine der besten langfristigen Entscheidungen. Die Temperatur der Erdsonden bleibt über das ganze Jahr relativ konstant, was bedeutet, dass die Wärmepumpe auch im Winter mit hoher Effizienz arbeitet, wenn der Heizbedarf am größten ist und die Kosten bei alternativen Systemen – Gas, Heizöl oder Strom – am stärksten steigen würden. Für ein Gebäude, das das ganze Jahr über kontinuierlich beheizt werden muss, ist diese Kostenplanbarkeit sowohl für die Planung der Betriebskosten als auch für die langfristige Rentabilität der Investition wichtig.

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